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SIMON BAUMANN, DOKUMENTARFILMER
Simon Baumann (25. Januar 1979) ist ein Schweizer Filmemacher und erkundet in seinen Dokumentarfilmen gesellschaftspolitische Themen aus einer persönlichen Perspektive.
Sein Film Wir Erben über den moralischen Widerspruch zwischen Eigentum und Gerechtigkeit wurde 2025 mit dem Schweizer Filmpreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, gewann am DOK.fest München den Hauptpreis im DOK.deutsch Wettbewerb sowie am Filmfestival Locarno 2024 den Grand Prix Semaine de la critique – Prix SRG SSR. Simon Baumann ist Mitinhaber der Produktionsfirma ton und bild GmbH.
Die ersten Filme realisierte Baumann gemeinsam mit Andreas Pfiffner. Zu den frühen Arbeiten gehören die erste web-basierte Doku-Serie der Schweiz, Hope Music (2007), und der mehrfach preisgekrönte Kurzfilm Emozioniere (2009).Der satirische Kinodokumentarfilm Image Problem feierte 2012 im internationalen Wettbewerb des Filmfestivals Locarno Premiere.
2010 begann Baumann mit dem Filmemacher Dieter Fahrer zusammenzuarbeiten, der Zum Beispiel Suberg und später Wir Erben produzierte. Mit der Drehvorlage zum Dokumentarfilm Zum Beispiel Suberg gewann Baumann 2010 den ersten CH-Dokfilm-Wettbewerb des Migros-Kultur-prozents. Den Dokumentarfilm African Mirror (2019) von Mischa Hedinger, der seine Premiere im Forum an der Berlinale feierte und für den Schweizer Filmpreis nominiert war, begleitete Baumann als Produzent.
Zusammen mit Andreas Pfiffner ist Baumann Inhaber der ton und bild GmbH in Biel und Regisseur/Produzent von zahlreichen Auftrags-filmen für Industriebetriebe. In Zusammenarbeit
mit Kulturinstitutionen wie dem Museum für Kommunikation, dem Stapferhaus Lenzburg oder dem Berner Generationenhaus realisierten sie umfangreiche Video-installationen.
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