EMOZIONIERE
Was kostet eine Träne?
2009, 12.55 Minuten
Auszeichnungen: Nachwuchsförderpreis des Kantons Bern 2009 / Kurzfilmpreis des
Brecht Festivals 2010, Augsburg (D) / Sonderpreis der Jury des
20 MIN/MAX Kurzfilmfestival, 2010 Ingolstadt (D),
Lago Film Fest, Lago (Italien) INTERNATIONAL SPECIAL MENTION 2010
Official Selections: 13th Brussels Short Film Festival 2010 in Brüssel (B) /
OFF International Film Festival 2010 in Odense (DK) /
Festival du Cinéma Européen 2010 in Lille (F) /
34. Open Air Filmfest Weiterstadt 2010 in Weiterstadt (Germany) /
Bolzano Short Film Festival 2010 in Bolzano (Italy) /
Lago Film Fest 2010 in Lago (Italien) /
8th Tabor Film Festival 2010 in Tabor (Croatia) / 7tes Filmfest
Eberswalde (Deutschland) / 36th
Badalona Film Festival 2010 in Barcelona (Spain) /
Solothurner Filmtage (CH) 2010 /
Curtocircuito Shortfilm Festival, Santiago de Compostela (Spain) 2009 /
Shnit Kurzfilmfestival, Bern (CH) 2009 /
Tour de Berne (CH) 2010
Premiere: 15. Mai 2009 an der
Kurzfilmnacht Bern
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Presse
Schon wieder ein Film über das Sterben?
Eine kurze Satire über Emotionen im Dokumentarfilm
von Simon Baumann und Andreas Pfiffner
"Wir sind feinfühlige Filmemacher.
Diesen Film haben wir trotzdem gemacht."
Mitwirkende: Elisabeth Rothenbühler, Andreas Pfiffner, David Von Felten, Elisabeth Werder, Simon Baumann, Marjanne Krebs, Eduard Gerteis, Anna Werder, Rosetta Di Matteo
Schon wieder ein Film über das Sterben?
In der Schweiz werden jedes Jahr einige Dokumentarfilme zum Thema Sterben produziert. Die meist sehr emotionalen Filme finden Anklang beim Publikum und werden nicht selten mit Festivalpreisen überhäuft. “Sensibel“, “subtil“ und “nie voyeuristisch“ sind die meistgebrauchten Schlagwörter der Jury-Laudatien.
Die beiden Nachwuchsfilmer Simon Baumann und Andreas Pfiffner sehen darum ihre Chance gekommen, mit einem subtilen Kurzdokumentarfilm zum Thema Sterben einen Achtungserfolg landen zu können. Mit grossem Eifer stürzen sie sich in das Vorhaben und setzen sich gleich selbst unter hohen Erfolgsdruck. Wird ihr Film inhaltlich und emotional an die der Vorbilder herankommen? Um von den im Film interviewten Personen möglichst emotionale Aussagen zu erhalten, ist ihnen jedes Mittel recht.
Dabei verhindern die übermotivierten Alter-Egos der beiden Filmemacher ungewollt eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben. Ständig unterbrechen sie ihre Kamera-unerfahrenen Interviewpartner und motivieren diese zu emotionaleren Aussagen. Komisch und nahezu grotesk wird es spätestens, wenn sie die Interviewten zum Weinen anleiten.
Schauen sie auch gerne zu?
Ohne weinende Protagonisten scheint heute kein Dokumentarfilm mehr auszukommen. Dabei werden hinter den emotionalen Filmen immer auch sensible Filmemacher vermutet. Der Kurzfilm Emozioniere zeigt, dass die Herstellung eines feinfühligen Werkes durchaus zynisch sein kann und dass grosse Emotionen nicht nur in Hollywood mit viel Kalkül zustande kommen.
ISAN 0000-0002-3783-0000-6-0000-0000-J
10 Kommentare
Permalien: http://www.tonundbild.ch/spielfilm-emozioniere.html
Renato am 27-11-2009 à 18:14:23
SUPER!!!
Preg Dominique am 02-11-2009 à 01:24:40
..doch gewisse Szenen fand ich durch die offensichtliche Veranschaulichung der " gezüchteten Emotion " welche in den off-takes jeweils eine verborgene Natürlichkeit aufblizen lassen -durch diesen doppelten Boden betrachtet - sehr ergreifend. In dieser Hinsicht baut der Film eine interessante Eigenart auf - Die ist bestimmt spannend wie ausbaufähig.
Preg am 02-11-2009 à 01:09:34
Wohl eher Hochschwanger an Bedeutungslosigkeit, der versuchte Sinn nach Tiefe erleidet in diesem Film leider eine Todgeburt.
Erwin am 11-05-2009 à 12:19:30





WAHAHAHAHAHAHA!
na das war ein spass!
mann, resp. männer, ihr seid kuuuuul! und der mozart passt suppi!
*freu freu freu*